Werner bei Chelsea-Sieg gefeiert! „In Deutschland wurde ich gehasst“




Chelsea macht einen wichtigen Schritt Richtung Champions-League!

Mit dem 2:1 gegen Leicester klettert die Mannschaft von Thomas Tuchel (47) auf Platz drei der Premier League, hat es Sonntag gegen Aston Villa selbst auf dem Fuß. Der Sieg gegen die Foxes war auch eine Revanche für das verlorene FA-Cup-Finale (0:1).

Tuchel: „Eine große Leistung, eine Top-Performance. Es ist ein großer Schritt, aber es ist nur einer. Wir sind noch nicht durch. Wir müssen es Sonntag über die Linie drücken.“

Nationalspieler Antonio Rüdiger spielte mit Maske und brachte Chelsea in der 47. Spielminute in Führung. Danach traf Jorginho (66.) mit einem Elfmeter, den Timo Werner herausgeholt hatte. Leicester gelang nur noch der Anschluss durch Kelechi Iheanacho (76.) und rutschte auf Rang vier.

Für Tuchel und Werner war es die Premiere an der Stamford Bridge mit Fans. Rund 10 000 durften ins Stadion kommen, etwas weniger waren da.

Der Nationalspieler verriet auf der Blues-Homepage: „Wir haben das so vermisst. Das ist, warum wir Fußball spielen, weil wir ein volles Stadion wollen. Auch wenn nur 8000 da waren, aber es war so laut. Es hat Spaß gemacht zu spielen und das hat man auf dem Platz gesehen.“

Die Fans feuerten das Team an und sangen auch seinen Namen.

Werner: „In Deutschland wurde ich sehr gehasst“

Und er fügt an: „Es war schön zu hören, dass mich die Fans mögen und mich feiern und anfeuern. In Deutschland gibt es keine Lieder für Spieler. In Deutschland war es das Gegenteil, ich wurde sehr gehasst! Aber hier waren die ganzen Zuschauer sehr gut zu mir. Man konnte sehen, wie wichtig Fans im Stadion sind.“

Für Werner ist die erste Saison auf der Insel durchwachsen: 50 Pflichtspiele, nur 12 Tore, dafür aber 14 Vorlagen. Er hadert mit vergebenen Chancen und sagt: „Wenn du so eine Saison spielst und trotzdem das Champions-League-Finale erreichst und vielleicht auch nächstes Jahr wieder in der Champions League dabei bist, ist alles gut!“

Der Chelsea-Fokus liegt auf dem Endspurt, denn noch ist die Quali für die Königsklasse nicht ganz durch.

Tuchel: „Es ist keine Zeit für Lob. Jetzt ist es wichtig wirklich als Mannschaft stark zu bleiben.“

Denn Sonntag (17 Uhr, Sky) müssen die Blues nochmal bei Aston Villa in der Liga liefern.

Und dann gibt es ja noch das Champions-League-Finale am 29. Mai gegen Man City...