Tuchel: Die Premier League ist „brutal, sehr brutal“




Ende Januar übernahm Thomas Tuchel das Traineramt beim englischen Top-Klub Chelsea. Gut zwei Monate später zieht der ehemalige Bundesliga-Coach ein erstes Resümee seiner England-Zeit.


Im Gespräch mit „beIN Sports“ versicherte der 47-Jährige, dass ihn die kurze Zeit auf der Insel schon nachhaltig geprägt habe. Die Premier League sei „brutal, sehr brutal.“


„In Frankreich haben wir dieselbe Anzahl an Spielen, zwei Pokale und es gibt auch zwanzig Mannschaften in der Liga. Aber hier ist die Intensität und die Herausforderung der Meisterschaft wirklich ein ganz anderes Level“, erklärte Tuchel, der vor Chelsea knapp zweieinhalb Jahre Paris Saint-Germain in der Ligue 1 trainiert hatte, bevor er an Weihnachten vor die Tür gesetzt worden war.


Tuchel führte aus: „Es ist brutal, sehr brutal. Es gibt einfach keine Zeit zum Atmen. Es bleibt nicht zu viel Zeit, um sich hinzusetzen, entspannt oder bequem zu sein. Und das ist gut so, es schärft deine Denkweise und deinen Geist. Das finde ich an diesem Verein beeindruckend. Jeder ist an vorderster Front.“


Der Ex-Dortmunder hatte das Amt von Klub-Legende Frank Lampard (42) übernommen. Tuchel führte das Team in kürzester Zeit aus dem Tabellenmittelfeld wieder in die Top-4 der Liga. Zudem hat er nach dem 1:1 im Hinspiel bei Real Madrid noch beste Chancen auf den Einzug mit den „Blues“ ins Finale der Champions League.