Rüdiger hat sich beim FC Chelsea schon etabliert

August 29, 2017

Der Start beim FC Chelsea lief für Antonio Rüdiger besser als erwartet. Der ehemalige Profi des VfB Stuttgart hat es in die erste Elf des englischen Meisters geschafft. Trotzdem bleibt der Nationalspieler bescheiden.

 

 

Drei Spieltage sind in der englischen Premier League absolviert, der FC Chelsea ist mit sechs Punkten gut in die Saison gestartet. Rüdiger stand für die Blues bisher die kompletten 270 Spielminuten auf dem Feld.

 

Nach dem enttäuschenden Auftakt gegen den FC Burnley (2:3) zeigte sich die von ihm mitorganisierte Dreierabwehrkette gegen Tottenham Hotspur (2:1) und den FC Everton (2:0) weitgehend stabil. "Ich denke, gegen Everton war das vom ganzen Team eine wirklich starke Leistung. Wir haben es von Minute eins an kontrolliert", sagte Rüdiger.

 

"Erst einmal unterordnen"

 

Der Verteidiger gibt sich trotzdem noch lange nicht zufrieden. "Die Mannschaft ist souverän Meister geworden, da gilt es, sich erst einmal unterzuordnen und hart zu arbeiten. Ich muss und will mich hier aber dauerhaft beweisen", sagte Rüdiger.

 

Dass es so gut für Rüdiger laufen würde, war nicht unbedingt zu erwarten. Schließlich hatte der Ex-Stuttgarter aufgrund des Confed Cup, den er als Stammspieler mit dem DFB-Team gewann, nur einen verkürzten Urlaub und eine verkürzte Vorbereitung.

 

"Vertrauen vom ersten Tag an"

 

"Obwohl ich später zum Team kam, habe ich jetzt schon früh in der Saison meine Chancen bekommen. Ich bin hier super aufgenommen worden und habe vom ersten Tag an das Vertrauen der Verantwortlichen gespürt und wusste, dass ich hier natürlich Gas geben muss", sagte der 24-Jährige.

 

Mittelfristig hofft der Confed-Cup-Sieger, auch bei der Nationalmannschaft eine größere Rolle zu spielen. "Mein Ziel ist es, mich hier in der Premier League durchzusetzen und Chelsea weiterzuhelfen, sowie mich jetzt in den kommenden Trainingseinheiten beim DFB-Team und womöglich in den Spielen anzubieten", sagte er.

 

Im Gegensatz etwa zu den Weltmeistern Benedikt Höwedes und Shkodran Mustafi gehört Rüdiger dem Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw für die beiden WM-Qualifikationsspiele am Freitag in Tschechien und am kommenden Montag gegen Norwegen an.

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