Bericht


14.07.07 Waldfest, Zollikofen

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Bericht Waldfest 2007 (mit Kommentaren von Emil Steinberger)

Am Nachmittag des 14. Juli 2007 fand man sich in Zollikofen zum Waldfest ein. Der 14. Juli und damit der französische Nationalfeiertag, wurde absichtlich gewählt, um ehemaligen CFC-Spielern der "Grande Nation", wie beispielsweise Emanuel Petit, Marcel Desailly und anderen, den längst fälligen Dank auszusprechen.

Emil: Jetzt hat der Schreibende bereits erstmals geflunkert. Dies ist doch reine Mitgliederblenderei!

Prächtiges Wetter und sommerliche Temperaturen luden zum Feiern und Essen ein, aber auch Spass durch Sport und Unterhaltung sollten nicht zu kurz kommen.

Emil: Ja klar. Das tönt wieder mal so als hätten alle einfach rumgealbert, eine Wurst gebräunt, Bier gesoffen und auf Fussbälle eingedroschen. Aber dieser Fanclub hat mich zum Arbeiten verdonnert. Auch der Vorstand und diejenigen, die sich im Vorfeld für das tolle Buffet aufgeopfert haben, mussten arbeiten; davon spricht wieder niemand!

Das Freizeithaus Meielen bot allen das Gewünschte: Der Wald gleich nebenan lud die Kinder zum Spielen und die Männer zum "Düngen" ein, die Wiese neben dem Haus war ideal zum Fussballspielen, die Terrasse des Hauses spendete Schatten und bot den Rednern ein ideales Podium, die Hütte selbst ist für jeden Anlass zweckmässig eingerichtet und der Vorplatz mit der gedeckten Feuerstelle bietet genug Platz zum Verweilen. Ein idealer Festplatz.

Emil: Nur musste ich halt von Luzern anreisen. Ich hätte überhaupt nichts gegen ein Fest im Luzernischen gehabt. Zum Beispiel in der Waldhütte der Platzgerriege Littau. Nicht geeignet wäre die Luzerner Allmend, da noch verschiedentlich Blindgänger der Armee das fröhliche Fussballspiel behindern könnte.

So nutzten die meisten das Haus und die Umgebung um längst angesprochene Themen zu Ende zu bringen, die CFC-Saison vor zu besprechen, neue Mitglieder kennen zu lernen oder einfach das Wetter zu geniessen. Jürä, der wie immer den Hauptteil der Organisation und den Einkauf von Speis und Trank übernommen hatte, konnte nun auch ein, zwei Bierchen geniessen und Säschu, vom Vorstand vorgängig zum Grillmeister gewählt, beigte Scheit auf Scheit und bald schon loderte ein grosses Feuer auf.

Emil: So, genug des Vorgeplänkels. Wann komme ich denn?

Während die Helfer und der Vorstand das Buffet aufstellten, legten die ersten bereits die toten Tiere auf den Rost und nach einer Weile hörte man statt der intensiven Gespräche nur noch lautes Schmatzen und vereinzeltes Zuprosten. Denjenigen, die wieder zum gelungenen Buffet beigetragen haben, besonders Backmaster Richi, sei vom Vorstand nochmals (Emil: auch von mir!) ein herzlicher Dank ausgesprochen.

Das Essen war so lecker, dass die meisten ein zweites oder drittes Mal zum Buffet zurück kehrten und Säschu musste noch einige Scheiter und Kohle nachlegen.

Michu wagte eine humoristische Fussballgeschichte, die mit einigem Schmunzeln zur Kenntnis genommen wurde. Zwischen Hauptgang und Dessert gab dann Emil mit der Nummer "Im Diätrestaurant" ein Comeback. Nicht ganz auswendig, dafür mit Leidenschaft, wurde die Nummer vom Publikum dann auch belustigt aufgenommen.

Emil: Da soll noch einer sagen Fussballfans hätten nur Fussball im Kopf. Im Gegenteil, die haben mir meine anfängliche Nervosität genommen und wunderbar mitgemacht.

Anschliessend gab's die Siegerehrung des Tippgames, bei der Svenu unserem "Welsch", Pierre-Edouard, den Siegerpreis in Form eines Matchtrikots von Joe Cole übergeben konnte.

Emil: Auch die Welschen haben eben Ahnung vom Fussball. Oh lala, et voilà, cervelat?!?

Dann folgte das Dessert. Genauso ein Höhepunkt wie schon das Buffet vorher. Wie immer hatte man sich generell beim Hauptgang bereits so den Bauch vollgeschlagen, dass man beim Dessert fast keinen Platz im Magen mehr fand. Aber fein war's allemal.

Emil: Ich habe dann halt noch Platz unter der Milz und hinter der Leber gemacht. So konnte ich auch bei der Nachspeise noch richtig reinliegenJ.

Danach fand das Fest den gewohnten Fortgang. Einige mussten oder wollten bereits nach Hause, andere genehmigten sich noch ein zwei Biere, Dritte wiederum liefen erst so recht zur Hochform auf während sich die Fleissigen schon hinters Abwaschen, Putzen, Schrubben, Wischen, Saugen und Wegräumen machten.

Es war ein gelungenes Fest mit wunderbarem Wetter, guter Stimmung und reichlich Abwechslung.

Die Hütte ist ein hervorragender CSS-Festplatz und sollte wohl nicht zum letzten Mal vom Vorstand gewählt werden.

Danke an alle, die dabei waren, in irgendeiner Weise zum Gelingen beigetragen haben und der Vorstand hofft auf ein Wiedersehen beim Waldfest 2008