Bericht


02.07.11 Geburtstagsfest 10 Jahre CSS

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Im Vorstand war dieses Jubiliäumsfest natürlich bereits lange ein Thema. Es wurde an Kleinigkeiten und Feinheiten herumdiskutiert, doch mit der Zeit wurde man sich in folgenden Punkten einig. Das 10-jährige sollte auch für den Vorstand einfach mal ein Fest zum Geniessen werden und das in den letzten Jahren gesparte Kapital sollte an diesem Fest mit Wonne an die Mitglieder weitergegeben werden.

Auf Geheiss von Jüre fuhren wir gleich mit dem Auto zum Pfadiheim Grauholz, gleich an der Aare bei Reichenbach, wir sollten den Weg ausschildern. Es war schon lange vor Festbeginn heiss, vor allem aber wunderschön sonnig und mit dem Auto beim Haus angekommen lud der Caterer gleich die letzten Tische aus. Welche Vorfreude, ein Caterer, schönes Wetter, um die 70 Anmeldungen, es schien schon im Voraus eine gelungene Sache zu werden.

Der gesamte Vorstand fand sich alsbald ein, natürlich zusätzlich meine Martina nicht zu vergessen , um etliche Schweisstropfen später mit Tischen, Bänken, aufgehängten Trikots, Fahnen und Tischdeko für die Mitglieder bereit zu sein. 

Welche Freude nach und nach immer mehr Members und Gönner beim Pfadiheim begrüssen zu können. Einmal mehr bot die Umgebung für alle etwas. Die Kinder hatten genug Platz zum Spielen, ein Brunnen verleitete zum "Chosle", genügend Bänke an Sonne und Schatten regten den Austausch untereinander an. 

Klar mussten auch ein paar Dinge geklärt werden. Wo ist das WC? 

Wo kann ich meinen Schlafsack deponieren? Warum kann man nicht gleich bei der Hütte parkieren? Darf ich mein Bier selber Zapfen? Wann gibt es zu essen? Als die meisten Angemeldeten eingetrudelt waren hiess der Vorstand alle willkommen und versuchte die meisten Fragen zu beantworten. Auch wurde der grobe Ablauf geklärt und nach einigen Bieren, Wein, Mineral oder Milch ab dem Schoppen stand schon der Ballonwettbewerb an. Zum 10-jährigen sollte dann der Gewinner nicht mit dem weitest geflogenen Ballon sondern mit dem am zentweitesten Ballon ermittelt werden. Sind wir mal gespannt….. 

Bald schon folgte ein nächstes Highlight – das Zwirbelen. Eine solche Fülle an Preisen hat wohl selten ein Fanclub weltweit einfach so an seine Mitglieder verteilt. Wenn sich die anderen Vorstandsmitglieder auch meinen Gefühlen anschlossen, dann fühlten wir uns alle wie Weihnachtsmänner. Von Rücksäcken über T-Shirts, Schals und Mützen bis hin zu Badetüchern haben wir alles verzwirbelet. 

Tja, ein Highlight folgte dem nächsten. Mein persönlich favorisiertes war das Buffet. Vorspeisebuffet und Hauptgangbuffet boten Kulinarisches allerhöchster Güte. Wer wie ich ein Schlemmermaul ist und bereits hier tüchtig zugelangt hatte, musste dann wohl leider auch später beim ebenso bombastischen Dessertbuffet etwas kürzer treten.

Zusammen mit dem gemütlichen Beisammensein, dem fröhlichen Trinken und Essen wechselten sich weitere Höhepunkte ab. Zum einen Schanäs Gedicht, welches meiner Meinung nach die 10 Jahre sehr schön beschrieben, obschon wohl etliche Geschichten mehr hätten zum Vorschein kommen können (auf unserer Homepage). Zum anderen der erste Titelverteidiger in der Geschichte des Tippgames, Daniel Rüegg. Ob er sich sein unterschriebenes Matchtrikot mit den Eindrücken aus der Clubreise noch so in allerletzter Runde holen konnte? Daniel ist sicher gerne bereit Gilbert Gress und Andy Egli Tipps zu geben . Nicht zuletzt tauchte auf einmal so ein komischer Kauz auf, der uns mit Geschichten vom erlebnisreichen Leben auf dem Land herrlich unterhielt. Ein Lied ums andere stimmte er an und ich stellte mir die Frage, ob wir an Matches des CFC nicht jeweils etwas lauter und inbrünstiger zu Werke gingen? Nun, jedenfalls machte Säschu mit seiner virtuosen Spielweise des Gummihandschuhs eine beachtliche Falle. All dies gemeinsam trug viel zum gelungenen Nachmittag und Abend bei.

Die ersten machten sich nach danach auf den Heimweg und nahmen bestimmt viele schöne Eindrücke mit. Für andere ging's in die nächste Runde. Zumeist wurden Pullis und Jäckli ausgepackt, denn mitlerweile wurde es ganz schön kalt und von der Aare her ging ein kühles Lüftchen. Die Gruppe dünnte sich mehr und mehr aus und so rückten die bald schon relativ wenigen Verbliebenen stetig näher zusammen.

Bald waren nur noch die Schlafsacktouristen ums Haus und diese mussten ja dafür sorgen, dass man nicht zuviele Getränke am nächsten Tag wieder wegtransportieren musste. Einen prima Job haben all diese Mitglieder gemacht und erst als nur noch ganz wenige Getränke übrig waren gingen die letzten in die Heia.

Am nächsten Tag wurde gehörig ausgeschlafen, ausser Säschu, der wohl schon etliche Stunden geschuftet hatte weil er nicht gut auspennen konnte. Schanä und Svenu zogen das heimische Bett vor, kamen aber auch wieder beizeiten um die feierlichen Spuren des Vortages auch feinsäuberlich wieder wegzuschrubben, scheuern, putzen und fegen.

Ich finde hier ist mal der richtige Platz um einigen Mitgliedern mitzuteilen, dass es erstaunlich ist mit wieviel Eifer und Engangement jeweils nach solche einer Prachtsfete die Putz- und Aufräumarbeiten vonstattengehen. Wie ich beurteilen konnte war Töbu ziemlich zufrieden mit dem Verhalten auf dem Unisex-WC und so war man dann auch ziemlich schnell fertig und das Heim war wieder praktisch im Originalzustand.

Zum Schluss gilt es hier allen zu danken. Alle welche irgendwann irgendwie für irgend einen positiven Beitrag in den letzten 10 CSS-Jahren beigetragen haben. Es sind manchmal Kleinigkeiten, welche wenig oder gar nicht Beachtung bekommen. Dass Säschu noch Tischsets gemacht hatte zum Beispiel ist wohl den wenigsten bekannt. Ja nu, äbä, merci für alles und auf die nächsten 10 Jahre mit uns. 

Michu Ruf