Einladung


Hauptversammlung 2008
Datum: 13.09.08
Ort: Rest. Arcadia
Talgut-Zentrum 34
3063 Ittigen
Zeit: 14.00 Uhr
Traktanden:

Begrüssung durch den Präsidenten
Appell

Wahl des Stimmenzählers
Protokoll HV 2007
Jahresbericht

Kassa – und Revisorenbericht
Wahlen
Mutationen
Anträge
Verschiedenes
/ Tätigkeitsprogramm


Jahresbericht 07/08

Es fällt mir von Jahr zu Jahr schwerer einen abwechslungsreichen Bericht zu Papier zu bringen. Zudem verbrachte ich das letzte Jahr mehr oder weniger in einer ganz anderen Welt. Dazu später mehr, aber ich warne euch schon mal vor. Beginnen wir mal mit dem vereinstechnischen Bereich:

Die letztjährige HV verlief ohne nennenswerte Änderungen. Wenn ich mich zurückerinnere war dies wohl die schlankeste HV seit der Vereinsgründung. Ich war nicht unglücklich… Einzig, dass wir verkünden mussten, das Jutzi Bruno demissioniert hat, war doch irgendwie speziell und mit einem Wehrmutstropfen verbunden. Er war schlussendlich halt doch der Initiant von Chelsea Supporters Switzerland. Es ist halt einfach so, dass wir ohne ihn hier und heute nicht zusammensäßen. DIES werde ich immer respektieren!

Am 24.Oktober stand bereits die nächste Clubreise an. Wiederum haben wir uns ein Champions League Spiel ausgesucht. Diesmal sollte es Chelsea- Schalke 04 sein. Was sich bereits langsam zu der immer wiederkehrenden Frage bei allen Clubreisen entwickelt, ist: Wie verkraftet Schanä die Anreise zum Flughafen. Diesmal wurde mein Nervenkostüm verschont. Wie im entsprechenden Bericht nachzulesen ist, hatten andere mehr Mühe pünktlich am Flughafen zu sein. Im geheimen musste ich schon ein bisschen schmunzeln, da ich ein bestimmte Aussage von Sven noch sehr gut in Erinnerung hatte als es um’s Abmachen ging.: „Kennsch ja d’Schanä, am liebschte würd sie 4 Stung vorhär fahre.“Obwohl wir nun schon x-mal in London waren, gibt es immer wieder Anekdötchen zu erzählen. Und diese machen so eine Reise ja aus. So durften wir zum Beispiel erstmals vom öffentlichen Rauchverbot Gebrauch machen. Oder wir mussten lernen, dass man aus einer 4erTisch-Gruppierung nicht einfach ein 6er Tisch machen darf. Wohlverstanden nicht in einem Restaurant, so geschehen im Burger King am Flughafen Luton. Und schlussendlich lernten wir auf dieser Reise unseren Walliser Eddi kennen. Ganz e gmöige Typ!

Auch diese Reise wird mir in besonderer Erinnerung bleiben. Man möge mir verzeihen, dass ich nun kurz, itz isches sowit, ins Private abschweife. Für Sven und mich war bald mal klar, dass die Fotos für unsere Hochzeitseinladung in der Stamford Bridge gemacht werden sollten. Leider durften wir auch selbst hierfür die flexible Seite von Chelsea nicht kennenlernen, wenn wundert’s. So wurde uns der Wunsch einige Minuten im menschenleeren Stadion zu fotografieren, bereits im Vorfeld verwehrt. Kein Problem, man bucht Stadiontour, (zum x-mal), verdonnert den Trauzeugen ebenfalls dazu, drückt ihm weiter die Kamera in Hand und fertig sind die gewünschten Fotos. Noch einmal herzlichen Dank, Jürä!

Der Winter zog ins Land, Weihnachten stand vor der Tür, und in der Stuefebar zogen sich jeweils 2-3 Nasen die Spiele von Chelsea rein. An und für sich enttäuschend. Eine etwas größere Enttäuschung mussten wir im März hinnehmen. Erstmals mussten wir eine geplante Clubreise aus mangelndem Interesse absagen. Hinterher sollte dies jedoch zu unserem Glück werden. Infolge des immensen Spielplans wurde dieses Spiel kurzfristig verschoben. Wäre toll gewesen: Tickets im Haus, Flüge gebucht…! Wir wären ziemlich ins rotieren gekommen und meine Nerven hätten wiedermal grüssen lassen.

Dieses Loch in unserem Jahresprogramm wollten wir am 8.März mit einem Spielnachmittag in der Stuefebar kompensieren. Dem Vorschlag von unserem treuen Mitglied Kusi wollten wir gerne Folge leisten. Leider fand auch dieser Event nicht gerade riesigen Anklang. Gefreut hat mich besonders, dass wir an diesem Nami unser neues Mitglied Jonas Egloff kennenlernen durften. In Erinnerung geblieben ist mir das heiss umstrittene Chelsea-Monopoly mit Säschu, Kusi und Jöggu. By the way, das Buffet mit mit english breakfast liess keine Wünsche offen. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.

Zum Vereins-Highlight des Jahres sollte einmal mehr unser Eiertütschen werden. Die Hütte in Schüpfen war gebucht, die legendären Chelsea-Eier bedruckt, wir bereit, nur Petrus hatte irgendwie ein Durcheinander mit den Jahreszeiten. So liefen die Telefondrähte zwischen Vorstand, Meteo und den Verantwortlichen der Stuefebar heiss. Erstmals sollten wir Wetterpech verzeichnen. Ein Eiertütschen welches nicht im Wald und ohne Frühlingsduft stattfinden sollte, konnte ich mir selbst am Gründonnerstag immer noch nicht vorstellen. Wer am Eiertütschen dabei war, wird Jürä ewig dankbar sein, dass er relativ stur auf eine Durchführung im Stuefebau beharrte. Draussen umgaben uns nebst Schneeflocken und gefühlten 10 Grad minus (so circa…), ein richtig nasses Sauwetter. Kälte und Nässe zog sich Kusi, einsam und verlassen, bei der Hütte in Schüpfen rein. Er hatte die kurzfristige Planänderung verpasst. Wie wollig warm war es doch da in der Halle. Anyway, die Teilnehmerzahl war wiederum mega. Der Sieger unserer Olympiade sollte einmal mehr Töbu heissen, war ja klar.! Immer wieder schön mit anzusehen, wie er sich voll motiviert in die Spiele reinhängt. Und immer wieder lustig, wie er dem Spielleiter nicht mehr von der Seite weicht, wenn er merkt, dass er sich auf der Siegesstrasse ganz vorne befindet. Das ist unser Töbu! Um Jürä’s Worte zu gebrauchen: Anders kann ich ihn mir gar nicht vorstellen.

Der FC Chelsea hangelte sich diesen Frühling von Final zu Final. Der Carling-Cup war schon mal weg, okay, dann gewinnen wir halt die Meistershaft. Auch nicht? Nicht sooo schlimm, es bleibt ja noch der Champions League Final.

Tja, und so fuhren wir am 21.Mai guter Hoffnung mit dem Blue Dream Car Richtung Leutschenbach. Aus der Sicht des Vereins sicher ein Höhepunkt in der bisherigen Geschichte von CSS. Für mich persönlich etwas Unbezahlbares, etwas das einem mit Stolz erfüllt, da TV und Radio auf uns aufmerksam geworden sind. Die treusten Vereinsmitglieder waren  selbstverständlich auch am Start. Und jeder wird andere Eindrücke mit nach Hause genommen haben. Wenn ich im letzten Jahresbericht geschrieben habe, dass ich gespannt bin, was uns im neuen Vereinsjahr so alles erwarten wird, so gehört sicher gerade ein Event wie dieser dazu. Ich denke schon, dass uns dieser Abend, trotz der Niederlage Chelsea‘s in spezieller Erinnerung bleiben wird. Wer weiss, ob wir das noch einmal erleben dürfen.

Enttäuscht hat mich jedoch, dass wir es mit rund 100 Vereinsmitglieder nicht geschafft haben die geforderten 50-60 Zuschauer, also Mitglieder, ins Studio zu bringen. Und so kamen schlussendlich Partner, Partnerinnen, Bruder UND dessen Kollege auch in den Genuss dieses Abends und sorgten ebenfalls für die geniale, laustarke Stimmung. Zudem lernten wir an diesem Abend Ronnie und Flo kennen. Und es gab ein Wiedersehen mit zahlreichen Mitgliedern, die wir sonst nicht sooo oft sehen können.

Und wenn wir schon beim Thema sind: Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, dann ist der Blick in die Zukunft nicht gerade motivierend. Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann ist es das, dass unsere Events mit grossen Teilnehmerzahlen belohnt werden. Der Herbstanlass im Berner Oberland klopft ja bereits an die Türe. Leider werden wir auch da nur ein kleines Trüppchen sein. Schade!

Es sei mir vergönnt, noch einmal ins Private abzudriften: Ja, ja interessiert euch nicht, ich weiss. Befinde mich halt immer noch in einem ganz anderen Film. Aber ihr werdet  merken, dass sich der Kreis gleich wieder schliesst. Am vergangenen 9.August durfte ich, den schönsten Tag im Leben feiern. Ich habe euren Präsi geheiratet. Ja, ja okay jeder wird hierzu seine eigene Interpretation haben… Spass beiseite.

An diesem speziellen Tag, durfte ich erfahren wie toll es ist einen Verein im Rücken zu haben. Viele, viele Vereinsmitglieder haben an diesem Tag Heinzelmännchen gespielt. In erster Linie haben sie ihren Freund Jürä unterstützt, doch Sven und ich waren die Nutzniesser. Und jeder von ihnen hätte auch nein sagen können. Gäbe es diesen Verein nicht, hätten wir all diese tollen Menschen nie kennen und vor allem schätzen gelernt. Danke, dass ihr mit eurer Hilfe dazu beigetragen habt, dass der 9.August 2008 wahrhaftig zu einem der schönsten Tage in meinem bisherigen Leben wurde. Nicht nur durch eure Hilfe sondern ganz einfach durch eure Anwesenheit. Während dieses Tages durfte ich weiter beobachten, dass sogar Vereinsmitglieder, die nicht auf Jürä’s Helferliste standen, tatkräftig mit angepackt haben. Eine weitere Beobachtung von unschätzbarem Wert. Ich verzichte hier auf die namentliche Erwähnung, ehm, ist ja, glaub ich, ein Vereinsjahresbericht. Aber ihr seit alle in meinem Herzen. Und natürlich gäbe es da noch ein, zwei Anekdötchen zu erzählen, aber die bleiben privat, gäu Lüku!!! (Nei, ig  meine hie ned Bootsfahrt wo du mitem Sven u mir gmacht hesch…)

Aber etwas Weiteres von unschätzbarem Wert muss noch sein: Ohne diesen Verein hätte ich Jürä wohl nie kennengelernt. Der Dank, dass er durch CSS auf meinen Weg mit eingebogen ist, dadurch nebst Stephanie und Jonas zum Dreh- und Angelpunkt dieses Tages wurde lässt sich gar nicht in Worte fassen.

Nach dieser Gefühlsdusselei, (sorry, aber es musste sein…) bleibt mir nur noch ein weiterer Dank: Nämlich der an meine Jungs im Vorstand. Danke für die entspannte Zusammenarbeit, für das gegenseitige Vertrauen und einfach Danke für die schönen Momente die wir zusammen verbringen durften im vergangenen Jahr. Ich bin überzeugt, es wird sich diesbezüglich im nächsten Vereinsjahr nichts ändern. An mir soll’s nicht liegen.

Die Sekretärin:
Jeannett
e Rüegsegger