| Datum: | 11.06.05 |
| Ort: |
Restaurant Bellevue Eyfeld Papiermühlestrasse 140 3063 Ittigen Tel. 031 921 00 35 |
| Zeit: | 14.00 Uhr |
| Traktanden: |
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Jahresbericht 04/05
Die HV fand letztes Jahr am
13.August statt. An dieser Stelle gibt es eigentlich nichts Nennenswerte von
dieser HV zu berichten, ausser vielleicht, dass wir eine geringe Teilnehmerzahl
zu verzeichnen hatten.
Wie immer unmittelbar
nach der HV, startet Chelsea in die Saison, für uns der Zeitpunkt, unser
Tippgame in Gang zu geben. Zu unserer Freude fand es auch dieses Mal viele
Teilnehmer. Und wir gratulieren dem Gewinner Baumgartner Roger, welcher mehr
oder weniger da locker durchmarschiert ist. Wenn auch zuletzt mit viel Glück,
Zwahlen Adi und Beck Sascha haben vor dem letzten Spiel doch noch riesig Druck
gemacht und sind noch bis auf 1 bzw. 2 Punkte herangekommen.
Am 2. Oktober hatte dann ein neuer Event Premiere: wir machten einen Ausflug in
den Europapark. Zu diesem Ausflug durften wir recht viele Mitglieder begrüssen.
Unmittelbar nach dem Eingang bildeten sich Gruppen, je nach Interesse. Mich
persönlich traf es in die wildeste Gruppe. Was dass zu bedeuten mag, kann sich
jeder selber denken. Nein, nein es wurde nicht nur …., sondern die Bahnen wurden
gerade von dieser Gruppe extreeem genutzt. Ausser vielleicht von Vinc, der sich
einmal doch wieder aus anstehenden Schlange verdrückte.
Es war ein rundum gelungener Tag. Wie bereits im Bericht erwähnt, brach sogar
das Kinde im Manne noch durch. Ich sage nur: Töbu, Oli, Ändu, Sven und Ballon.
Sehr wohl war das ein herziges Bildchen, verursachte aber trotzdem ein bisschen
Kopfschütteln.
Eine Woche später reisten wir bereits wieder nach Zürich, genauer nach Rümlang,
wo der aus unserer Sicht 2. Chelsea Cup durchgeführt wurde.
Wir hatten etwas gut zu machen, gegenüber der letzten Teilnahme. Doch mit den
mitgebrachten Gipfeli von Richi und dem 1. Tor durch Jürä, (das erste Spiel
gegen Servette, gewannen wir auch glatt mit 1-0), waren wir auf dem besten Weg
dazu.
Auch bei den nächsten Begegnungen konnten wir 2 Siege und ein Unentschieden
verbuchen. Easy, locker, alles kein Problem! Wohl schon vom Turniersieg
träumend, wurden die Jungs so ziemlich brutal wieder auf den Boden der Realität
zurückgeholt. Ich sage nur. 7-0. Nein, nein, leider nicht für uns! Leider ging
auch das Prestigeduell gegen den Chelsea Fanclub Zürich verloren. Doch konnten
wir uns trotzdem in der Schlussrangliste auf den 8.Rang verbessern. Eine gute
Leistung.
Dies war aus meiner Sicht der letzte sorgenfreie Event oder anders gesagt ein
letzter richtig guter Moment der Chelsea Supporters Switzerland.
Kurz nach diesem Tag sollte unser Verein ein erstes Mal so richtig
durchgeschüttelt werden.
Chelsea teilte uns mit, dass wir unser Vereinslogo ab sofort nicht mehr benützen
dürfen. Dies aus copyrightgründen. Für uns einerseits nicht ganz
nachvollziehbar, auf der anderen Seite doch irgendwie verständlich.
Auch im Vorstand rumpelete es aus diesem Grund mächtig. Wir waren sehr betroffen
von der neuen Situation, und wollten doch so rasch wie möglich eine gute
Alternative präsentieren. Wir haben den Entscheid von Chelsea akzeptiert und
wollten einfach den eingeschlagenen Weg weiter gehen.
Dass das nicht so einfach gehen würde, wie wir uns das vorgestellt haben, wurde
uns dann am Weihnachtsanlass von unseren Aktivmitgliedern vermittelt. Voller
Stolz präsentierten wir unser neues Logo. Leider fand es nicht die erwartete
Zustimmung. Und erstmals in der Vereinsgeschichte mussten wir zum Teil recht
harsche Kritik entgegennehmen.
Statt einen gemütlichen Abend in der Brauerei und im Alpenrock zu verbringen,
wurde eifrig über das Logo diskutiert.
Der Vorstand stand zu diesem Zeitpunkt recht unter Druck und es gingen uns
diverse Sachen durch den Kopf.
Schlussendlich wurde den Mitgliedern angeboten, selber Logovorschläge zu
bringen. Was natürlich weitere Diskussionen auslöste. Doch im Januar war dann
endlich, nach etlichen Nebengeräuschen, das neue Logo geboren.
An dieser Stelle liegt es mir am Herzen nochmals zu betonen, dass wir immer nach
bestem Wissen und Gewissen gehandelt und entschieden haben. Die Situation in der
wir uns damals befanden wünsche ich niemandem. Natürlich soll ein Logo
repräsentativ wirken, doch bin ich immer noch der Meinung, dass wichtiger ist
was man im Herzen trägt. Unsere Events, das Zusammensein an und für sich, das
gemeinsame Interesse sollte doch massgebend sein. Aber was wir uns da zum Teil
anhören mussten, hat mich persönlich doch sehr enttäuscht und betroffen gemacht.
Nun war also die Logogeschichte abgehakt, diverse Einzeltripps nach London
fanden statt, es kehrte wieder etwas Ruhe ein, so meinten wir.
So machten wir uns am 19. März auf zu unserer Clubreise, welche im Vorfeld
besonders bei Bruno für mächtigen Stress sorgte. Hatten wir doch ein paar
kurzfristige Absagen erhalten, was bedeutete, dass wir für Ersatz sorgen
durften, da man halt einen Flug nicht ohne finanzielle Einbusse stornieren kann.
Schlussendlich jedoch waren wir unterwegs an jenem Samstag und freuten uns auf
ein weiteres Chelseaspiel gegen Crystal Palace. Doch herrschte schon vor dem
Anpfiff wieder schlechte Stimmung, da wir nicht genügend Tickets zur Verfügung
hatten, und dies vielleicht nicht ausreichend abgesprochen wurde. So mussten
zwei auf den Match verzichten und haben sich beim Shopping über das entgangene
Spiel getröstet. Ansonsten hatten wir aber ein gutes Weekend mit den üblichen
Pflichtbesuchen nach Camden, Oxford oder Carnaby Street und natürlich vielen
Pubs.
Ein Wochenende später, fand dann bereits unser Eiertütschen statt, welches von
Roger und Sascha hervorragend organisiert und durchgeführt wurde. Diesmal hat es
uns in eine komfortable Hütte in Schüpfen verschlagen. Abends genossen wir ein
feines Raclette, sogar mit Gästen aus Dänemark, da Martin Nielsen seine Familie
zu besuch hatte.
Kurz darauf gab Gideon bekannt, dass er aus diversen Gründen aus dem Vorstand
austreten würde. Sofern ein schmerzlicher Verlust, da er unsere Kontaktperson zu
Chelsea war. Welche Konsequenzen diese Demission zur Folge hat, werdet ihr
gleich anschliessend zu hören bekommen.
Im vergangenen Jahr wurde auch fleissig geboren und geheiratet: So durften wir
Noemi Amacher und Jonathan Andrin Marghitola in der Chelsea Family begrüssen.
Weiter haben sich Bide und Chrige Amacher, Claudia und Sacha Waldvogel ewige
Treue geschworen.
Und nun erwartete uns der Megahammer. Uns wurde im April mitgeteilt, dass durch
ein Fehlverhalten unseres Clubs massive Konsequenzen für unseren Verein zu
erwarten sind. Gekaufte Tickets hatten plötzlich keine Gültigkeit mehr und den
betroffenen Personen wurde der Einlass in die Stamford Bridge verwehrt. Was
genau passiert ist möchte ich an dieser Stelle gar nicht erzählen, da wir zu
diesem Punkt ein eigenes Traktandum geschaffen haben.
Doch nun schüttelte es unseren Verein so mächtig durch, wie nie zuvor. Und wir
werden wohl noch einige Zeit daran zu beissen haben.
Doch möchte ich für meine Person den Kampf noch nicht aufgeben, möchte diese
Herausforderung noch annehmen. Zuviel liegt mir an diesem Verein, zuviel Zeit
und Arbeit haben meine Vorstandskollegen und ich in diesen Verein gesteckt. Eine
zu gute Zeit haben wir in den letzten vier Jahren zusammen mit euch erlebt, als
dass wir jetzt einfach so kampflos aufgeben möchten. Doch sind wir auch auf euch
angewiesen, vielleicht so stark wie nie zuvor. Ich wünsche mir sehr, dass ihr
alle mit uns am gleichen Strick zieht, uns helft diese turbulente Zeit zu
bewältigen.
Mit diesem Wunsch schliesse ich diesen Jahresbericht schon fast ab. Nicht mit
der Hoffnung, nun ein etwas ruhiges Vereinsjahr in Angriff zu nehmen. Ich hätte
nichts dagegen!
Schliesslich wurde Chelsea so ganz nebenbei noch Meister. Eigentlich ein Anlass
zum feiern. Leider ging dies in den ganzen Turbulenzen etwas unter. Und dass ein
Meistertitel nicht für alle die gleiche Wichtigkeit hat, wurde uns an der
Meisterfeier gezeigt. Leider durften wir zu diesem Anlass nicht gerade viele
Teilnehmer begrüssen. Genossen haben wir es aber trotzdem. Ich für meine Person
durfte endlich wieder Jonathan Marghitola liebkosen, und das eine oder andere
Cüpli sprang auch noch für mich ab. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an
Daniel Gugolz und seine Crew, die uns ein mega feines, leckeres, tolles Buffet
hinzauberten.
Nun nehmen wir ein neues Vereinsjahr in Angriff. Diverse Anlässe stehen vor der
Tür oder sind in Planung. Euch alle am einten oder anderen Event begrüssen zu
dürfen ist uns eine Ehre. Wir freuen uns auf euch!
Die Sekretärin: Jeannette Hofstetter