Bericht


14.04.06 Eiertütsche, Schüpfen
Fotos

Dieses Jahr fand unser traditionelles Chelsea-Supporters-Eiertütschen zum zweiten Mal in Schüpfen statt. Das Wetter hat wieder einmal, Holz anfassen, mitgespielt und wir konnten diesen Vereinsanlass bei prächtigem Wetter geniessen.  Kurz vor dem Mittag traf sich der Vorstand inkl. Anhang zum vorbereiten. Die „Chelsea-Supporters-Eier“ wurden im Korb zurechtgelegt, die Wurstwaren zugeschnitten und auf den Platten präsentiert, die Racletteöfeli verkabelt und bereitgestellt sowie die Getränke gekühlt, usw..  An dieser Stelle besten Dank an die Helfer für die geleistete „Püetz“!

Um ca. 13.00 Uhr trafen dann die ersten Gäste ein und nach und nach vergrösserte sich die Gruppe, bis schliesslich rund 50 Personen (!) anwesend waren. Aufgrund der guten Witterung konnten wir das Eiertütschen wiederum draussen veranstalten, was die gute Stimmung sicher noch unterstützte! Dann ging es los mit: „los komm, ich fordere Dich heraus!“ und „komm nur, Du hast eh keine Chance gegen mich!“. Nach kurzer Zeit waren die ersten „Gewinner“ auszumachen, welche zum Teil jedoch im nächsten Duell verloren. Ich habe meinen Mund mal wieder zu weit aufgemacht, wer hätte das gedacht.., und verlor natürlich wieder jedes Duell! Nichts desto trotz wurden die von der EICO hergestellten Eier mit grossem Genuss verspiesen. Besten Dank Sven für die Organisation der Eier und natürlich auch der EICO für die immer wieder faszinierenden eigenen Clubeier, merci!

Anschliessend kamen unsere kleinen Gäste, rund 10 Kinder (!), auf Ihre Kosten. Jeannette und Sven haben die organisierten „Osternäschtli“ ganz unauffällig im Wald versteckt. Anschliessend wurde die Horde auf die Suche geschickt. Zuerst war grosses Rätselraten angesagt wo sich wohl die „Näschtli“ befinden könnten? Doch sobald das erste gefunden war, suchten die anderen mit noch grösserem Eifer nach den verbleibenden. Wie durch Zufall.. fand am Schluss jedes der Kinder ein „Näschtli“ und die Freude darüber war natürlich sehr gross! An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass drei der Kinder nur französisch sprachen, dies aber der Kommunikation unter den Kindern überhaupt nichts anhaben konnte!! Da könnten sich die Erwachsenen, unter anderem ich, eine Scheibe davon abschneiden..!

Damit auch die grossen „Kinder“ (sprich Erwachsene) etwas zu tun hatten, veranstalteten wir dieses Jahr nicht ein Quiz oder einen Wettbewerb, sondern ein Lotto! Gespielt wurden vier Gänge à drei Preise, wobei es sich bei den Preisen um Chelsea-Artikel aus dem Megastore in London handelte. Es gab von Kaffetasse, Schal, Cap, Airfresher, Mini-Trikot bis hin zu einem Picknick-Rucksack, welches der einzige „Nicht-Chelsea-Preis“ war, alles zu gewinnen. Während der Gänge äusserten einige der Mitglieder,  zum Teil recht laut, Ihren Unmut über den Speaker (Sven), da dieser doch immer wieder die falschen Zahlen aussuchte..! Auch einige Spassvögel waren in der Runde auszumachen, welche den „Abäläser“ Jürä „sprengten“, ohne ein entsprechendes „Carton“ zu haben. Die Ausrede lautete dann: „ich habe nur „Car – nüt“ gesagt (gäu Kari!)! Zu den Gewinnern gehörten unter anderem Bruno Pflugi, Mänu Rüegsegger, Ehrenmitglied Stephanie und Gidäs „Regierung“ (ist meine Umgangssprache) Ariane. Auch unser Besuch aus Freiburg (die Gebrüder Piccand mit Ihren Kindern) räumte ab, und gewann einen Preis, worüber sich die Kinder wahnsinnig freuten!

Nachdem der Nachmittag doch schon gut vorangeschritten war, begaben sich die „Helfer“ in die Küche um das Raclette vorzubereiten. Nachdem die Kartoffeln bereit waren begaben wir uns zu Tisch und begannen das „Käse-Kartoffel-Gemisch“ zu „produzieren“ und zu verspeisen! Auch der Weisswein durfte natürlich nicht fehlen, nachdem am Nachmittag vor allem das Bier genossen wurde. Einige hatten wohl schon recht viel Bier getrunken, denn nur so kann ich mir erklären, dass schlussendlich nur ca. 10 Flaschen Weisswein gebraucht wurden..! Einige machten nach ein paar Raclettes draussen eine Rauchpause um weiteren Appetit zu generieren. Es gab auch dieses Jahr wieder eine Gruppe, die ziemlich lange am essen war, auch ich gehörte natürlich dazu.., wodurch sich das Dessert ein bisschen hinauszögerte. Einige der Mitglieder, vor allem diese mit Kindern, begaben sich aufgrund dessen bereits auf den Heimweg. Sorry, dass diese Members nichts vom Dessert abbekamen! Für ein anderes Mal überlegen wir uns, das Dessert evtl. nach einer gewissen Zeit parallel anzubieten, damit auch alle etwas von den feinen Süssigkeiten probieren können.

Das Dessertbuffet bestand aus diversen Cakes, Kuchen und Crèmes. Besonders die Mango- und Papayacrème erfreuten sich grosser Beliebtheit! Merci Nit für diese wunderbaren Köstlichkeiten. Auch die Cakes und Kuchen wurden mit Genuss verspiesen, an dieser Stelle besten Dank auch all denjenigen, die diese mit grossem Engagement zubereiteten! Natürlich gab es dazu Kaffee, Tee und wer hätte es gedacht auch zwei „heisse“ Wasser. Diese verfehlten ihre Wirkung nicht und beim einen oder anderen Mitglied machte sich langsam aber sicher Müdigkeit breit. Die Gruppe verkleinerte sich im Laufe des Abends zusehends.

Gemeinsam machte man sich langsam aber sicher ans zusammenräumen, die Abfallsäcke wurden gefüllt (rund 50 Liter Bier mussten dran glauben..), das übriggebliebene Essen wurde aufgeteilt und mitgegeben und das Material und die Getränke ins Auto verladen. Soweit so gut… doch die „noch verbliebenen“ Tom Markl, Kusä Rieder, Märcu und Uschi sowie Jürä liessen es sich nicht nehmen, den Abend mit einem kleinen Kartenspiel ausklingen zu lassen. Was heisst Abend.. schliesslich wurde es ca. 01.30 Uhr bis sich diese Truppe zu Fuss Richtung Schüpfen begab, wo schliesslich das Taxi-Caminada die drei, welche nach Ittigen mussten, aufladen sollte. Nach dem kurzen Fussmarsch wurden diese drei in Schüpfen plötzlich noch von einer Frau aus einem Fenster hinaus angesprochen. Etwas verwirrt, wahrscheinlich durch den Alkohol…, reagierten diese drei kaum, bis die Frau zu erkennen gab, dass es sich ja um Uschi handelte…, welche dort mit Märcu wohnt…! Als die drei verwirrten dies bemerkten, winkten diese natürlich zurück und konnten sich das entsprechende Gelächter nicht mehr verhalten. Das Taxi fuhr dann mit ca. 120 km pro Stunde durch 70km-Zonen, aber am Schluss kamen sie heil in Ittigen an…!

Zum Schluss möchte ich mich bei allen Anwesenden für diesen gelungenen Anlass bedanken, merci für Euer zahlreiches Erscheinen und die gute Stimmung! „es het auso gfägt!“

Jürä