Endlich
wieder mal eine Clubreise! Doch möchte ich für diesen Bericht für einmal ein
paar Wochen früher beginnen:
Diese Clubreise war im wahrsten Sinne des Wortes eine Zangengeburt. So hatten
wir im Vorfeld bei der Organisation doch einige Arbeit mehr als erwartet. Es
musste den einen oder anderen extra Flug, Zusatzübernachtungen, oder weniger
Übernachtungen als geplant, gebucht werden. So weit so gut, haben wir gerne
gemacht.
Mühe bereiteten uns jedoch die Absagen, die bei uns eingetroffen sind,
nachdem bereits alles gebucht und vor allem aus der Clubkasse bezahlt und
somit vorgeschossen war!!! Speziell unser Präsident Bruno Jutzi als Organisator
war extrem gefordert. Glücklicherweise haben wir für alle Absagen Ersatz
gefunden, und wir bedanken uns bei Vanessa, Caspar, Marcel und Markus für ihren
spontanen Entschluss mitzukommen! Doch kann dies für die Zukunft nicht der Weg
sein!
An dieser Stelle möchte ich Bruno ein mega Kränzchen winden! Er war wirklich
eine arme Sau mit all den Umbuchen bei Flug und Hotel. Nicht zu vergessen, dass
das Ganze mit sehr viel Aufwand und Zeit verbunden ist. Und wir das Ganze
schliesslich nicht hauptberuflich sondern nebenbei als Hobby machen. Merci viu
mau, Brünu!!!!
Als Dessert stellte sich dann noch heraus, dass eine Anmeldung für zwei Personen
fehlte. So hatten wir zwei Tickets zu wenig, und Chelsea konnte uns leider trotz
allen Bemühungen nicht aus der Patsche helfen
Nun zum eigentlichen Bericht: Für Töbu, Chäschpu und Marcel begann die Reise
bereits am Freitag. Und schon am späteren Nachmittag durfte ich einen hässigen
Töbu auf meiner Combox empfangen. Hatte ich doch die falsche Underground-
Station angegeben, zudem klappe es beim Check-In im Hotel nicht so wie es sich
Töbeli vorstellte...
Wir anderen haben uns am Samstagmorgen beim Flughafen Basel getroffen, wo
schliesslich ein Mitglied nachdem andern eintrudelte. Ein stattliches Trüppchen
nahm da den Flug nach Luton in Angriff! Zudem durften wir noch rasch einen Blick
auf den neugeborenen Jonathan Andrin Marghitola werfen.
In Luton gelandet hätten wir gleich den Shuttlbus zum Bahnhof erwischt. Hätten!
Bei einigen von uns war der Hunger derart gross, dass man unbedingt erst einen
Burger verdrücken musste….! Leider mussten wir dann doch eine Weile auf den
nächsten Bus warten, so wurde es dann plötzlich doch noch eng, schliesslich war
der Match in bereits drei Stunden!
So genossen wir schlussendlich eine zügige Bahnfahrt nach London, ein mega, mega,
mega Getümmel in der U-Bahn, ein hektischer Fussmarsch zum Hotel, ein
langwieriges Check-In im Hotel, ein stressiges Umziehen in CFC-Style…
Leider unterlief mir da ein weiterer Fehler: Hatte ich anscheinend die
Matchtickets an die falschen Personen verteilt, wohl bemerkt, dass wir ja zwei
Tickets zu wenig hatten, ich jedoch davon ausging, dass dies im Vorfeld klar
kommuniziert und abgesprochen wurde. Dem war dann nicht unbedingt so…
Wir bemühten uns noch Tickets zu organisieren, was uns leider nicht gelungen
ist.
Dann endlich Match- Time! Wir durften uns bei herrlichem Wetter ein
schlussendlich klares 4-1 reinziehen! (Gudi schoss zwar kein Tor, bereitete mir
jedoch mit einer herrlichen Vorlage Freude…)
Nach dem Match traf man sich natürlich im Pub. Das zwar einige nur mit Mühe
fanden, andere liessen dort mehr oder weniger den Tag ausklingen.
Unsere Gruppe genoss den Abend bei einem Stück Fleisch beim Picc. Ausklingen
liessen wir den Abend in der Hotelbar. (Am ersten Abend hatten wir bzw. der
Barkeeper noch keine Probleme mit dem Biernachschub. Das sollte sich allerdings
noch ändern!)
Den Sonntag verbrachten wir grösstenteils auf dem Camden Market. War fast
Pflicht, dieser unseren Jüngsten, Vanessa, Flopi und Mike zu zeigen. Sie konnten
sich jedenfalls herrlich die Zeit vertreiben und staunen was es da alles gibt.
Natürlich durften zwischendurch auch mehrstündige Pubbesuche nicht fehlen. Ideal
um unsere neuen Mitglieder etwas näher kennen zu lernen. Den Tag liessen wir wie
gewohnt auf den Oxford / Carnaby Streets ausklingen.
Nach einem individuellen Nachtessen traf man sich zur späten Stunde wieder in
der Hotelbar. Wobei dieser Begriff nicht ganz zutrifft. Die trinkgewohnten
Schweizer haben schlussendlich die Bar nach und nach um die alkoholhaltige
Getränke leergetrunken. So das uns um 02.00 nichts mehr anderes übrig blieb als
die Heja aufzusuchen.
Der Montag war leider schon wieder der Tag der Abreise. Doch blieb uns noch ein
bisschen Zeit. Zum einen um Londonneuling Mike den Big Ben zu zeigen, zum
anderen um im Chelsea Megastore das Portemonnaie definitiv zu erleichtern!
Nach dem zwangsläufig letzten Pint in der Shedbar, nahmen wir schon wieder den
Weg nach Luton in Angriff. Unterwegs verabschiedeten wir bereits Sacha der
direkt nach Zürich flog, in Luton nahmen wir von le Welsch Abschied, der nach
Genf reiste.
Nachdem es auch Flopi rechtzeitig ins Flugzeug schaffte, erwartete uns in
doppelter Hinsicht ein ruhiger Heimflug.
In Basel verabschiedeten wir uns in gewohnt hektischer Aufbruchsstimmung, (gäu
Jüreli u. Töbu…), jedoch nicht ohne ein „bis zum nächsten Mal“.
Schane