Bericht


26.04. - 28.04.03 Clubreise Chelsea FC – Fulham FC
Fotos

Am Samstag, dem 26.04.03, war es wieder soweit: Wir machten uns auf den Weg nach London. Die Bernerfraktion Jüre, Töbu, Röschu, Säschu, Schane, Svenu, Pesche, Brünu, Chrige und Bide  trafen sich auf dem Parkplatz Bern / Allmend, neben dem alterwürdigen „Wankdorf“ oder dem umstrittenen „Stade de Suisse“.

Die Oberländer trafen auf die Stadt und Umgebung Berner. Zum Teil sahen die Gesichter, müde oder noch nicht wach aus. Nach einer kurzen und intensiven Begrüßung, ging’s Richtung Zürich Flughafen.

Nach etlichen spektakulären Überholmanövern im Stiele „Michael das Superkinn Schumacher und seine Kumpels“ fuhr der Bernerkonvoi mit seinen 3 Autos(!!) in Zürich ein.

Da waren wir alle auf einem Haufen. Tamara, Röfä, Mat, Säschu, Rosi, Küsu und Steph, das heißt  GC, FcZ, FcB, YB Fans und verschiedene Kulturen Berner, Basler, Zürcher, St. Gallener und Salzburger friedlich vereint! Ist das nicht schön wie Fußball verbindet? (Solange der angehimmelte Club in London beheimatet ist, versteht sich natürlich von selbst!! :-))

Ein mittlerweile aufgeweckter Haufen begibt sich zum Gate,  wo unsere Maschine startklar ist – so dachten wir. Dann kam die niederschmetternde Nachricht, dass sich der Abflug um ca. eine Stunde verspäten würde. Ein Raunen ging durch den Abschnitt des Gates und so vergnügte man(n) sich mit ein paar Bierchen an der nahe liegenden Theke. Als wir endlich in unser Flugzeug einsteigen konnten, ließen sich Svenu (er ist bekannt für seine schwache Blase) Schane, Chrige und Bide in der Ehrenloge, das heißt, in der ersten Reihe nieder. Und genossen einen 11/2  stündigen Flug  nach London / Gatwick.

Dann ging die Hektik so richtig los, wir mussten so schnell wie möglich zu unserem Hotel, erstens wartete Stephan Dose, der aus Good Old Germany angereist war, zweitens wurde das Gepäck schwer und wir  waren noch nicht Stamford Bridge würdig gekleidet! 

Als wir am Fulham Broadway aus der Tube aussteigen, wartete schon der verlorene Sohn Gide auf uns. Er war an diesem Weekend leider in Oslo geschäftlich unterwegs was ihn jedoch nicht  hinderte seine Eltern und natürlich ein großartiges Derby der beiden Londoner Traditionsvereine CHELSEA FC vs. FC FULHAM zu besuchen!

Um 15.00 Uhr war Kick Off,  das Spiel war nicht das was wir erwartet hatten, die große Fußball – Gala blieb leider aus! Was auch mit einem 1:1 endete. Aber was zu erwähnen ist das Stephan Dose nach der Pause planlos im Stadion herumirrte, und es doch noch etwas zu Lachen gab. Und der im Fanclub der „Schweizer – Anhängerschaft“ bekannte Stadionpenner Bide hielt das ganze Spiel durch ohne die Augen zu schließen!!!
Die Endtäuschung wurde im Pub „The George“ in Bier ertränkt! Wo wir ein zukünftiges Mitglied des Fanclubs begrüßen konnten, Monty, der aus Koblenz ebenfalls aus Good Old Germany angereist war. Und so kamen sich GC, FcZ, FcB, YB Fans ganz friedlich näher  was ja nicht  immer selbstverständlich ist!

Am Sonntag standen Stadion Tour oder BA London Eye auf dem Programm. Einige gingen nach Camden und anderen einfach in die City. Das BA London Eye ist sehr empfehlenswert, was für eine fantastische Aussicht man doch von da oben, 135 MüT (Meter über Themse), hat. Bei klarem Wetter sieht man bis zum „Eiffelturm“☺! Danach war Shopping angesagt, was sonst anderes in der Shoppingstadt Nr.1. So gegen 19.30 Uhr besammelten wir uns wieder im Hotel, in dem Prominente abgestiegen waren und zwar die Chippendales! Was die Herzen der weiblichen Gäste einen kurzen Moment höher schlagen ließ! Während ein Teil mit einem Apéro an der Hotelbar Appetit holte, beschlossen die anderen sich im Stadtinneren den Bauch vollzuschlagen.

Am nächsten Morgen versammelte man sich um in den Chelseamegastore zu pilgern, und danach was ja ganz klar ist : Shopping gibt nicht nur Hunger sonder auch Durst. Daher musste eine Stärkung her und zwar in der Form eines Pints. So wurde der Rest vom Tag der noch übrig blieb vershoppt! Um 15.00 Uhr versammelten wir uns wieder beim Hotel, um gemeinsam zum Flughafen zureisen. Mit einer Stunde Verspätung hob unser Flugzeug Richtung Heimat dem „Grüezi – Land“ entgegen. 

Müde aber überaus zufrieden verabschiedeten wir uns voneinander und man(n) hörte hie und da „bis zum Nächste mau, im Herbst!“ Was für mich natürlich auch zutrifft!

Bide