Am
Samstag, dem 26.04.03, war es wieder soweit: Wir machten uns auf den Weg nach
London. Die Bernerfraktion Jüre, Töbu, Röschu, Säschu, Schane, Svenu, Pesche,
Brünu, Chrige und Bide trafen sich
auf dem Parkplatz Bern / Allmend, neben dem alterwürdigen „Wankdorf“ oder
dem umstrittenen „Stade de Suisse“.
Die
Oberländer trafen auf die Stadt und Umgebung Berner. Zum Teil sahen die
Gesichter, müde oder noch nicht wach aus. Nach einer kurzen und intensiven Begrüßung,
ging’s Richtung Zürich Flughafen.
Nach
etlichen spektakulären Überholmanövern im Stiele „Michael das Superkinn
Schumacher und seine Kumpels“ fuhr der Bernerkonvoi mit seinen 3 Autos(!!) in
Zürich ein.
Da
waren wir alle auf einem Haufen. Tamara, Röfä, Mat, Säschu, Rosi, Küsu und
Steph, das heißt GC, FcZ, FcB, YB Fans und verschiedene Kulturen Berner,
Basler, Zürcher, St. Gallener und Salzburger friedlich vereint! Ist das nicht
schön wie Fußball verbindet? (Solange der angehimmelte Club in London
beheimatet ist, versteht sich natürlich von selbst!! :-))
Ein
mittlerweile aufgeweckter Haufen begibt sich zum Gate,
wo unsere Maschine startklar ist – so dachten wir. Dann kam die
niederschmetternde Nachricht, dass sich der Abflug um ca. eine Stunde verspäten
würde. Ein Raunen ging durch den Abschnitt des Gates und so vergnügte man(n)
sich mit ein paar Bierchen an der nahe liegenden Theke. Als wir endlich in unser
Flugzeug einsteigen konnten, ließen sich Svenu (er ist bekannt für seine
schwache Blase) Schane, Chrige und Bide in der Ehrenloge, das heißt, in der
ersten Reihe nieder. Und genossen einen 11/2
stündigen Flug nach
London / Gatwick.
Dann
ging die Hektik so richtig los, wir mussten so schnell wie möglich zu unserem
Hotel, erstens wartete Stephan Dose, der aus Good Old Germany angereist war,
zweitens wurde das Gepäck schwer und wir waren
noch nicht Stamford Bridge würdig gekleidet!
Als
wir am Fulham Broadway aus der Tube aussteigen, wartete schon der verlorene Sohn
Gide auf uns. Er war an diesem Weekend leider in Oslo geschäftlich unterwegs
was ihn jedoch nicht hinderte seine
Eltern und natürlich ein großartiges Derby der beiden Londoner
Traditionsvereine CHELSEA FC vs. FC FULHAM zu besuchen!
Um
15.00 Uhr war Kick Off, das Spiel
war nicht das was wir erwartet hatten, die große Fußball – Gala blieb leider
aus! Was auch mit einem 1:1 endete. Aber was zu erwähnen ist das Stephan Dose
nach der Pause planlos im Stadion herumirrte, und es doch noch etwas zu Lachen
gab. Und der im Fanclub der „Schweizer – Anhängerschaft“ bekannte
Stadionpenner Bide hielt das ganze Spiel durch ohne die Augen zu schließen!!! Die
Endtäuschung wurde im Pub „The George“ in Bier ertränkt! Wo wir ein zukünftiges
Mitglied des Fanclubs begrüßen konnten, Monty, der aus Koblenz ebenfalls aus
Good Old Germany angereist war. Und
so kamen sich GC, FcZ, FcB, YB Fans ganz friedlich näher
was ja nicht immer
selbstverständlich ist!
Am
Sonntag standen Stadion Tour oder BA London Eye auf dem Programm. Einige gingen
nach Camden und anderen einfach in die City. Das BA London Eye ist sehr
empfehlenswert, was für eine fantastische Aussicht man doch von da oben, 135 MüT
(Meter über Themse), hat. Bei klarem Wetter sieht man bis zum „Eiffelturm“☺!
Danach war Shopping angesagt, was sonst anderes in der Shoppingstadt Nr.1. So
gegen 19.30 Uhr besammelten wir uns wieder im Hotel, in dem Prominente
abgestiegen waren und zwar die Chippendales! Was die Herzen der weiblichen Gäste
einen kurzen Moment höher schlagen ließ! Während ein Teil mit einem Apéro an
der Hotelbar Appetit holte, beschlossen die anderen sich im Stadtinneren den
Bauch vollzuschlagen.
Am
nächsten Morgen versammelte man sich um in den Chelseamegastore zu pilgern, und
danach was ja ganz klar ist : Shopping gibt nicht nur Hunger sonder auch Durst.
Daher musste eine Stärkung her und zwar in der Form eines Pints. So wurde der
Rest vom Tag der noch übrig blieb vershoppt! Um 15.00 Uhr versammelten wir uns
wieder beim Hotel, um gemeinsam zum Flughafen zureisen. Mit einer Stunde Verspätung
hob unser Flugzeug Richtung Heimat dem „Grüezi – Land“ entgegen.
Müde
aber überaus zufrieden verabschiedeten wir uns voneinander und man(n) hörte
hie und da „bis zum Nächste mau, im Herbst!“ Was für mich natürlich auch
zutrifft!
Bide