Es war wieder soweit und ein paar verrückte
Adrenalin-Junkies trafen sich in aller Herrgottsfrühe um 07.00 (es soll gesagt
sein es war an einem Samstag), wo Normalsterbliche eigentlich im Bett liegen
oder sich den Rausch vom Vorabend ausschlafen würden, auf der Berner
Schützenmatte zum schon fast traditionellen Trip in den Europapark in Rust (D).
Na ja, eigentlich sollten alle ja um diese Zeit da sein, aber wie es ja so ist
gab es natürlich auch einige die nicht gerade pünktlich da waren und einige
waren schon erst gar nicht mit dabei. Dafür begrüssten wir Ruf Michu und
Tatjana, Christian und Nicola, die zu unserer Freude zum ersten Mal mit von
Partie waren. Na ja, ich muss aber dazu sagen dass Andrea und ich einer der
ersten beim Car waren, wo uns der Busfahrer und die Bushostess schon begrüssten.
„Gähn“, ich muss nochmals erwähnen, es war für meine Verhältnisse einfach viel
zu früh, aber für solch eine Reise steht man ja gerne ein wenig früher auf.
Grins. Um wieder zum Wesentlichen zu kommen, so kurz nach sieben waren
eigentlich alle Bahnverrückten anwesend und wir waren eigentlich bereit zum
losfahren, waren da nicht noch ein paar, die wegen dem ewigen qualmen, (grins),
aufhielten. Hey ist doch so, oder? Egal so ca. 07.30 ging es den aber los
Richtung Basel und weiter in den Europapark.
Wie schon im Vorjahr spendierte uns der Fanclub wieder feine Gipfeli und
Sandwiches wo wir genüsslich dreinbeissen konnten, merci noch mal, das hat uns
alle grad vor dem Hungertod gerettet, denn so am frühen Morgen ist dies halt
schon Balsam für den Magen. (Grins) Natürlich gab es diesmal gegenüber dem
Vorjahr Kaffee, aber einige von uns wussten nichts besseres, als um diese Zeit,
sich mit Bier voll zu dröhnen. (Gäu Sven)
„Ist gar nicht wahr, Bruno! Ich hab mir ja das erste Bier über die Hosen
geschüttet!“ (Anmerkung Sven)
Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Raststätte Pratteln kamen wir ca. um 10:00
im Europapark an, na ja das Wetter hatte sich seit der Abfahrt in Bern nicht
verbessert und es war eigentlich recht kühl. Wir liessen uns aber die gute Laune
nicht vom Wetter verderben, zumal der ganze Park wiederum wunderschön zum Thema
Halloween dekoriert war. Kaum angekommen, ging es, wie schon bei der ersten
Europaparkreise, Richtung der geilsten Achterbahn im Park der „Silverstar“.
Geil, am besten gerade mit der extremsten Bahn anfangen, doch einige wollten
sich dieses Erlebnis nicht zu Gemüte führen und warteten beim Snackstand und
versorgten sich mit Bier; Kaffee oder einem feinen Sandwich bis die
Achterbahnverrückten zurück waren. Auch mein Schatz, die Andrea, wollte sich
dies nicht antun obwohl sie etwas verpasst hat. „Gäu du“ na ja sie war ja nicht
die Einzige wo sich nicht getraut hat.
Nach dem ersten Höllenritt mit dem „Silverstar“ konnten es sich einige nicht
verkneifen noch ein zweites Mal anzustehen um dieses Feeling noch einmal zu
erleben. Es war mittlerweile schon kurz nach elf Uhr, als alle zusammen sich
Richtung der nächsten Attraktion, der Poseidon begaben, wo es für einige ein
bisschen nass wurde. Sascha und Jonas: werden Erinnerungen wach???(Siehe Foto,
smile)
Nach dem nassen Vergnügen kam bei den meisten ein leichtes bis grosses
Hungergefühl wodurch wir uns in Richtung Klein England machten, um uns ein wenig
mit Hamburger, Fritten und Curry Wurst inkl. Bier oder Cola zu stärken. Sascha
und Jonas konnten sich hierbei ein wenig aufwärmen und ihre Kleidung wenigstens
ein kleines bisschen trocknen lassen… Nach dem fettarmen Mittagessen (Grins)
machten wir uns auf zur neusten Attraktion der „Atlantica SuperSplah“ wo es
sogar mir ein wenig unheimlich wurde als ich dies so von unten ansah was da ab
ging, na ja überlebt haben es schliesslich alle und geil war es allemal.
Später trennten wir uns dann in einige Gruppen auf. Na ja es ist ja auch
schwierig in einen so grossen Park alles erleben zu können. Einige mögen halt
den extremen Adrenalinkick, die anderen lieben es eher ein weniger gemütlicher.
Andreani Christian zum Beispiel, konnte sich herrlich den ganzen Nami beim
Pferderennen vertreiben… Die Zeit flog nur so vorbei und im laufe des
Nachmittags kam sogar die Sonne noch hervor und es wurde richtig warm. Um 17.30
trafen wir uns alle wiederum beim Car und nach einem anstrengenden
Gruppen-Fotoshooting ging es erschöpft wieder Richtung Bern.
Halt, noch etwas: Auf der Rückreise stellten wir fest dass wir eindeutig zu
wenig Bier hatten und das zwang uns natürlich an einer deutschen Raststätte
anzuhalten um uns mit neuem Gerstensaft einzudecken. Wir mussten ja schliesslich
noch auf den tollen 5:1 Chelseasieg über Bolton anstossen. Man bedenke, dass
Chelsea noch bis in die Pause mit 0:1 im Rückstand war.
Um ca. 19.30 kamen wir dann wieder in Bern an und unsere Wege trennten sich in
alle Himmelsrichtungen.
Mein Fazit, es war ein saugeiler Tag und mir hat es gefallen, hoffe euch allen
auch. Bis zum nächsten Europapark Trip...
Bruno