Bericht


02.10.04 Europapark, Rust
Fotos

Früh klingelte der Wecker an diesem Samstagmorgen. Mussten wir doch bereits um 07.00 in Bern sein, um frisch und munter unsere Carfahrt in den Europapark Rust anzutreten.

Für unseren „Welsch“, Pierre-Edouard, begann der Ausflug jedoch bereits am Freitagabend im tiefen, tiefen Emmental wo er mit Erhard Pesche einem Hockeymatch der Tigerlis beiwohnen durfte und anschliessend, nach einer nach langen Langnauernacht im „Täntsch“, bei Pesche übernachtete. Danke Pesche für’s Einspringen!

Am besagten frühen Samstagmorgen fuhren dann wir Emmentaler erst mal zu Jürä um unsere Autos abzustellen. Schliesslich war auf der Schützenmatte/Bern, (für Nichtberner: Reithalle…(!!!)) eine Secondo-After-Abstimmungs-Demo angesagt…! 

Bei der Bushaltestelle in Ittigen trafen sich dann auch schon beinahe die halben Teilnehmer der Reise.

Nachdem Jürä im Bahnof Bern die notwendige Zwischenverpflegung, (nein, NICHT was ihr jetzt wieder denkt) abgeholt hatte und auch die letzten Teilnehmer eingetrudelt waren, konnten wir die Fahrt mit Ziel Basel in Angriff nehmen. 

Nach einigen Verfahrungsmanöver, (man merke: es hat sich einiges geändert in Basel, da stehen plötzlich Signale wie Fahrverbote oder Halteverbot! Die hat es früher nicht gegeben), stiessen noch Gide, Steph und Daniel zu uns. Nun konnte die Fahrt nach Rust richtig beginnen.

Gipfeli und Sandwiches waren willkommen, und richtig: selbstverständlich war auch Bier an Bord.

In Rust angekommen war der Silver Star das erste erklärte Ziel! Nach einem Angstbisi von Manuela und mir, mehreren Schweissausbrüchen von Sven, erklärten wir uns schliesslich bereit die Achterbahnfahrt mitzumachen. Diesen Entscheid bereute ich jedoch schon beim ersten Anstieg der Bahn, hatte ich doch schon früher meine Erfahrungen mit dem Silver Star gemacht.

Froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben, stellten sich andere gleich wieder für eine weitere Fahrt an. Ich erholte mich derweilen bei einem Bierchen noch von der ersten Fahrt. 

Bald darauf ging’s weiter zu „Poseidon“. Eine weitere Berg- und Talfahrt! In einem Boot und mit einem bisschen, bisschen Wasser….! Leider verpasste Vinc hier eine gemeinsame Fahrt im gleichen Boot. Statt sich in irgendeinem Boot dazu zu gesellen, nahm er lieber den langen, langen Rückweg durch die Warteschlange in Kauf…! 

Nach dem Mittagessen war dann die Mir an der Reihe. Eigentlich für mich kein Problem. NUR: Bei allen früheren Fahrten durfte ich diese Bahn immer vorwärts geniessen. Dem war diesmal leider nicht so: Oli und Yüksel, welche mir gegenübersassen, haben sich jedenfalls während der Fahrt halb totgelacht, als sie so Angesicht zu Angesicht in mein angstverzerrtes Gesicht blicken durften… 

Nun war wieder mal eine Pause fällig, welche wir unterschiedlich verbrachten. Ich versuchte verzweifelt, wieder etwas Farbe in mein Gesicht zu kriegen, andere genossen die Pause eben anders…

Während alle bereits den EuroSat genossen, genoss ich immer noch die extrem frische Rusterluft.

Irgendwann mal im Verlaufe des Tages entdeckten Töbu, Oli und Sven noch ihr Kinde im Manne: Drehten sie noch in einem Ballonkarussell, wohlgemerkt für KINDER gedacht, ihre Runden. Was harmlos aussah, erwirkte nun auch in Svens Gesicht einen etwas farblosen Ausdruck. Wobei ich nicht glaube, dass hierfür nur das Karussell schuld war. 

Das Kinde im Manne hatte sich nun endgültig durchgesetzt: Wollten wir doch eine Attraktion weiter, so wollten Oli und Sven noch mal eine Kinderballonkarussellrunde drehen. Um ihrem Unmut Luft zu machen, setzten sie sich zwängend mitten auf den Weg. Ich will gar nicht wissen, was all die Leute um uns herum gedacht haben.

Mit einer abschliessenden Fahrt im EuroSat oder Silver Star, je nach Magenzustand ging der Tag auch schon fast zu ende. Natürlich nicht ohne noch die Toilette aufzusuchen. Hierbei hatten Sven und Oli ein einschneidendes Erlebnis mit Spiderman Junior. Dieses Erlebnis war zwar nur mit gehörig Alkohol wirklich lustig. Doch konnten sich die zwei während der ganzen Heimfahrt köstlich amüsieren und gingen wohl so manchem Mitreisendem auf die Nerven. Die Heimfahrt verlief nach dem anstrengenden Tag für die meisten sehr ruhig. Viele Teilnehmer haben wir auch erst wieder zu diesem Zeitpunkt getroffen, Doch ich bin sicher, auch sie haben einen schönen Tag verbracht und den Ausflug genossen. Mit Hilfe der mitgereisten Basler haben wir in Basel sogar wieder die Haltestelle gefunden.

Bis auf Bern verlief die Fahrt mit Ausnahme der Spiderman-Geschockten recht ruhig und friedlich. Nein, es wird nicht verraten worum es da ging. Erstens weil nicht jugendfrei, zweitens weil nüchtern und ausgeruht gar nicht mehr soo lustig.

Fazit des Tages: Es war toll, mal einen chelseafreien Tag miteinander zu verbringen!

Jeannette